Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal bietet am Samstag, 28. März, von 9 bis 15.30 Uhr in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe, der Stadt Wuppertal und vielen weiteren Partnern ein großes Spektrum an Informationen für Gesundheitsinteressierte.
Fast jeder zweite Mensch ist im Laufe seines Lebens mit einer Krebserkrankung konfrontiert – informiert zu sein, lohnt sich immer. Wie leben Betroffene mit der Erkrankung und welche Behandlungswege gibt es? Welchen Einfluss hat die medizinische Schwerpunktbildung auf die Behandlung? Wie wirken die neuen Therapieformen und wo bekomme ich als Krebspatient Hilfe, auch bei der Wiedereingliederung? In der Wandelhalle informieren Expertinnen und Experten an rund 35 Infoständen rund um Themen wie Prävention, Diagnostik, Selbsthilfe und viele weitere Unterstützungsangebote.
Ein wichtiges Angebot ist „Meet the Experts“, ein Stand, an dem man mit allen Ärztinnen und Ärzten der 13 Organkrebszentren ins Gespräch kommen kann.
Vormittags werden in zwei großen Panel-Diskussionen im Offenbach-Saal der Stadthalle auf dem Johannisberg mit betroffenen Patientinnen und Patienten relevante Themen besprochen: „Kliniken bilden medizinische Schwerpunkte – was heißt das für meine Behandlung?“ und „Den Krebs an der Wurzel packen – individualisierte Krebstherapie der Zukunft“. Der Achtsamkeitsforscher Prof. Dr. med. Tobias Esch hält einen Impulsvortrag zum Thema: „Wofür stehen Sie morgens auf? Warum Sinn und Bedeutung entscheidend für unsere Gesundheit sind“.
Experten treffen
Chef- und Oberärztinnen und -ärzte sowie weitere Experten stehen an Stehtischen für Gespräche zur Verfügung. Hier wird Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zu persönlichen Fragen und Antworten gegeben.
9.30–10 Uhr: Dermatologische Tumore – Klinikdirektorin Prof. Hofmann
10–10:30 Uhr: Gynäkologische Tumore – Klinikdirektor Prof. Fleisch und Brustkrebs – Chefärztin Prof. Bjelic-Radisic
10.30–11 Uhr: Schilddrüsenkrebs – Chefärztin Anke Meyer
11–11.30 Uhr: HNO-Tumore – Chefarzt Lars Stöbe
11.30–12 Uhr: Lungenkrebs – Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Biancosino
13–13.30 Uhr: Bauchspeicheldrüsenkrebs – Klinikdirektor Prof. Gebauer und Analkarzinom – Zentrumsleiter Prof. Bönicke
12–12.30 Uhr: Speiseröhrenkrebs – Prof. Schröder und Dickdarmkrebs – Dr. Köhler
13.30–14 Uhr: Leukämien und Lymphome: Frau Dr. Schostok/Chefarzt Dr. Schmalz
14.30–15 Uhr: Prostatakarzinom – Dr. Dürbeck
15–15.30 Uhr: Blasen- und Nierenkrebs – Priv.-Doz. Dr. Degener
Nachmittags stehen zwei weitere Panel-Diskussionen im Offenbach-Saal an. Themen sind: „Den Menschen behandeln, nicht den Krebs: Bewegung – Ernährung – Achtsamkeit“ und „Den Krebs im Rückspiegel: Was nun? Wie werde ich wo unterstützt? Wie komme ich zurück in den Beruf?“ Hier wird neben Patienten und Ärzten auch der Leiter des Wuppertaler Sozialamtes Michael Lehnen teilnehmen. Er beleuchtet, welche Rolle die Unterstützungsangebote des Sozialamtes bei der Bewältigung der beruflichen und finanziellen Herausforderungen einer chronischen Erkrankung spielen können.

Das vollständige Programm des 2. Wuppertaler Patientenkongresses findet sich online unter www.helios-gesundheit.de/veranstaltungen-wuppertal. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Red
Veranstaltungszeit:
Donnerstag, 28. März 2026, 9:00 bis 15:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Historische Stadthalle Wuppertal
Johannisberg 40, 42103 Wuppertal
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Artikel von WZ aus 24.03.2026
Autor: Red
Foto: Michael Mutzberg
Web: www.wz.de
Spenden
Der Spenden-Erlös der Veranstaltung kommt “Grazie- Verein für die Gesundheit von Frau und Familie e. V.” zugute.